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Der Kanton Bern will die Sozialhilfeleistungen um 10 bis 30 Prozent kürzen

Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger im Kanton Bern sollen in Zukunft generell 10 Prozent weniger Geld erhalten, als es die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) vorsehen. Dies obwohl die SKOS-Richtlinien erst letztes Jahr verschärft wurden. Und obwohl Studien zeigen, dass bereits die Beiträge der SKOS-Richtlinien zu tief sind.


UFS-Halbjahresbericht 2017

«Wir weisen Sie an, sich umgehend ernsthaft und intensiv, vor allem um eine Coiffeurstelle und zwar im Umfang von 100% zu bewerben. Sollten Sie bis Anfang Oktober 2017 keine 100% Festanstellung u.a. als Coiffeuse vorweisen können, werden wir Sie, ergänzend zur aktuellen 60% Anstellung, mit den restlichen 40% per Oktober 2017 bei einem Integrationsprogramm anmelden. (...) Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass ein Nichtbefolgen dieser Weisungen künftig eine Kürzung der Sozialhilfeleistungen zur Folge hat.»


Veranstaltungshinweis: Sozialhilferechtliche Beschäftigungsprogramme: Unter welchen Rahmenbedingungen arbeiten SozialhilfeempfängerInnen?

Die rechtlichen Rahmenbedingungen von Beschäftigungsprogrammen in der Sozialhilfe sind weitgehend ungeklärt. Für die darin «Beschäftigten» ist nicht nur die Verpflichtung an einem solchen Programm teilzunehmen problematisch, sondern auch eben diese unklaren Rahmenbedingen. Am 21.11.2017 organisiert die UFS zusammen mit Prof. Dr. iur. Kurt Pärli und Rechtsanwältin Melanie Studer eine Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema.

Geplante Reduktionen der Sozialhilfeleistungen in Zürich und Bern: Auswirkungen für die Betroffenen und die Gesamtgesellschaft

Während im Kanton Bern eine generelle Kürzung der Sozialhilfeleistungen um 10% geplant ist, solIen in Zürich die Gemeinden zukünftig selber über die Höhe der Sozialhilfe von vorläufig aufgenommen AusländerInnen bestimmen können. Ausgehend davon wird nachfolgend skizziert, was diese Kürzungsbestrebungen bei den Betroffenen aber auch gesamtgesellschaftlich bewirken oder eben nicht bewirken.


Korrigierter Jahresbericht 2016

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der UFS

Im Jahresbericht 2016 haben sich in der Kurzfassung der Jahresrechnung auf den Seiten 14 und 15 zwei Fehler eingeschlichen. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Der korrigierte Jahresbericht 2016 ist zusammen mit dem Finanzbericht online abrufbar.

Freundliche Grüsse

Andreas Hediger
Geschäftsleiter UFS



Erziehung durch und zur Arbeit? Arbeitsintegration in Jugendheimen auf dem Prüfstand

Die UFS lädt am 11.4.2017 ein zur Diskussionsveranstaltung mit Tobias Studer, Sozialpädagoge.

Die Frage nach Sinn und Unsinn von Beschäftigungsprogrammen ist 2017 Schwerpunktthema der UFS. Aus diesen Grund interessieren die UFS die Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur Arbeitsintegration in der stationären Jugendhilfe, das von Tobias (zusammen mit Gisela Hauss und Sevda Günes) an der Fachhochschule Nordwestschweiz 2015-2016 durchgeführt wurde.


UFS Jahresversammlung, 11. April 2017

Die vierte Jahresversammlung der UFS beginnt um 18:30 und findet im Gemeinschaftsraum der ABZ, Seebahnstrasse 201, 8004 Zürich (Eingang über die Kanzleistrasse) statt.
Eingeladen sind alle Interessierten, an den konkreten Abstimmungen können nur Vereinsmitglieder teilnehmen.